Suomi Magnificence




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Das ist mein aller erstes Werk gewesen. Schon hundert Jahre her... Ist in einer Deutschstunde entstanden... Der erste Satz war vorgegeben =)
Einfach lesen und schmunzeln, ist halt in meinen jungen Jahren entstanden. Hoffe ich hab mich bisschen weiter entwickelt! =)




Das Motorrad kam schnell um die Kurve, zu schnell.
Die junge Frau sah nur sein Gesicht. Sie war wunderschön. Blonde, lange Haare, eine gute Figur und richtig tiefe blaue Augen. Das Gesicht des jungen Mannes sah so traurig aus. Die dunklen braunen Augen hatten keinen Ausdruck. Seine Mundwinkel waren genauso starr wie seine ganze Haut. Die zwei blickten sich diesen kurzen Moment an.
Dieses Gesicht fand Yvonne, die junge Frau, so interessant, dass sie dem Motorrad noch eine Weile hinterherschaute. Sie hielt diesen kurzen Moment in ihrem inneren Auge fest. Yvonne versuchte sich vorzustellen was ihn so traurig machte. Ihr warfen sich viele Fragen auf. Was war ihm passiert? Hat er irgendwas verbrochen? Gab es ein Problem bei ihm, für das er keine Lösung fand?
Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie diesen riesen Lärm hörte. Er kam aus der Richtung, in die der Motorradfahrer gefahren war. Sie lief so schnell wie möglich in diese Richtung. Als sie um die Ecke kam, sah sie das Grauen. Der junge Mann lag bewusstlos neben seinem Motorrad. Der andere Fahrer kam aus dem Wagen und telefonierte wild umher. Es wollte ihm aber nicht so richtig gelingen.
Yvonne hielt für einen kurzen Moment inne. Doch dann überwand sie ihre Angst und rannte zu dem jungen Mann. Sie versuchte ihn aus der Bewusstlosigkeit zu holen. Das brachte jedoch nichts.
Kurzerhand und mit viel Geschick legte sie ihn in die stabile Seitenlage. Dann wand sie sich zu dem anderen Mann und fragte: "Geht es ihnen gut?" Dieser nickte nur und starrte zu dem Verwundeten. Sie ging zu ihm und sagte zu dem Mann: "Setzen sie sich wieder in ihren Wagen und beruhigen sie sich. Ich ruf den Krankenwagen."
Er gab ihr sein Handy und setzte sich in sein Auto. Sie wählte und rief den Krankenwagen.
Dieser kam dann auch. Währenddessen suchte Yvonne nach irgendwelchen Hinweisen, wer er war. Sie fand seinen Ausweis. Er hieß Kai Nürnberger.
Yvonne setzte sich neben ihn auf die Straße und versuchte auf ihn einzureden. Er bewegte sich nicht.
Als der Krankenwagen kam hatte der Autofahrer sich wieder beruhigt. Der Notarzt lobte das Verhalten der jungen Frau. Als Kai in den Krankenwagen geschoben wurde, bat sie den Arzt: "Kann ich mitkommen? Einer muss doch bei ihm sein!" Der Arzt erlaubte es ihr.
Yvonne hielt die ganze Zeit der Fahrt Kai’s Hand. Sie redete mit ihm, als ob er wach ware. Yvonne erzählte von ihrem Leben, was sie macht und alles was ihr einfiel. Plötzlich, kurz bevor der Wagen am Krankenhaus war, öffnete er seine Augen. Yvonne sah ihn ganz erstaunt an. Am liebsten hätte sie ihn jetzt umarmt, aber das wäre in seinem Zustand nicht so gut gewesen.
Er versuchte zu sprechen. Die junge Frau legte ihren Finger auf seine Lippen und sagte: "Ist schon gut. Hauptsache du wirst wieder gesund. Du musst operiert werden. Aber du schaffst das, dass versprech ich dir!"
Kai versuchte zu flüstern: "Aber du wartest doch auf mich?" Es war kaum vernehmbar.
Yvonne grinste ihn an und nickte: "Mach ich!"
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